John Dowland

Rest, sweet Nymphs

FRANCIS PILKINGTON
(1565 – 1638)

 

Rest, sweet nymphs, let golden sleep
Charm your star brighter eyes,
While my lute the watch doth keep
With pleasing sympathies.
Lulla, lullaby. Lulla, lullaby.
Sleep sweetly, sleep sweetly,
Let nothing affright ye,
In calm contentments lie.

Dream, fair virgins, of delight
And blest Elysian groves,
While the wandring shades of night
Resemble your true loves.
Lulla, lullaby. Lulla, lullaby.
Your kisses, your blisses,
Send them by your wishes,
Although they be not nigh.

Thus, dear damsels, I do give
‘Good night’, and so am gone:
With your hearts’ desires long live,
Still joy, and never moan.
Lulla, lullaby. Lulla, lullaby.
Hath pleased you and eased you,
And sweet slumber seized you,
And now to bed I hie.

 

Ruhet, süße Nymphen, lasst goldnen Schlaf
eure sternklaren Augen bezaubern,
während meine Laute Wache hält
mit schmeichelnden Klängen.
Lullaby, Lullaby!
Schlaft süß, schlaft süß,
möge nichts euch ängstigen;
Bettet euch in stiller Zufriedenheit.

Träumet, liebliche Mädchen, von Wonne
und seligen Elysien-Hainen,
während die wandelnden Schatten der Nacht
euren Liebsten gleichen.
Lullaby, Lullaby!
Eure Küsse, eure Wonnen
sendet ihnen mit euren Wünschen,
seien sie gleich von euch entfernt.

Und also, holde Jungfern, wünsche ich euch
eine gute Nacht, und ziehe vondannen.
Lebt lange mit jenen, die euer Herz begehrt,
stets frohgemut und nie betrübt.
Lullaby, Lullaby!
hat euch beruhigt und euch erfreut,
und süßer Schlummer euch umfangen;
Und nun eile auch ich zur Ruh.

Translation:Jan-Frerk Burmester